Arglistanfechtung bei Berufsunfähigkeitsversicherung – Worauf sollte der Versicherungsnehmer achten?

Wenn der Versicherungsnehmer eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei einem Versicherer abgeschlossen hat und dieser nun – nach einem Leistungsantrag durch den Versicherungsnehmer – den Versicherungsvertrag wegen einer arglistigen Täuschung (§ 22 VVG, §§ 123, 142 Absatz 1 BGB) anficht, so hat der Versicherungsnehmer grundsätzlich keine Leistungen zu erwarten, es sei denn, die Arglistanfechtung bei Berufsunfähigkeitsversicherung ist unberechtigt.

Zum vollständigen Beitrag

Berufsunfähigkeit bei mehreren Berufen eines Selbstständigen – Was sollte dabei beachtet werden?

Die Darlegung der Berufsunfähigkeit bei mehreren Berufen erfordert die konkrete Ausgestaltung dieser Berufe nachvollziehbar dem Versicherer gegenüber darzustellen. Weiter hat er auch dazulegen, dass ihm seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen keine weiteren Betätigungsmöglichkeiten in diesen Berufen lassen.

Zum vollständigen Beitrag

Berufsunfähigkeit – Die Falle: Patientenakte -Teil 1/2-

Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Problematik der Patientenakte im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Szenario „Die Falle: Patientenakte“ ist einfach erklärt, wenn doch im Berufsunfähigkeitsverfahren umso schwerer nachträglich zu korrigieren:

Zum vollständigen Beitrag

Berufsunfähigkeit: Arglistanfechtung – Nach zehn Jahren aufatmen?

Der BGH hat in einem aktuellen Urteil (Urteil vom 25.11.2015 – IV ZR 277/14) bestätigt, dass die Zehnjahresfrist für das Anfechtungsrecht des Versicherers an einem Versicherungsvertrag gilt. Für den Makler gilt ebenfalls: nach zehn Jahren kann der vermittelte Vertrag mit einer Arglistanfechtung nicht mehr zu Fall gebracht werden.

Zum vollständigen Beitrag

Berufsunfähigkeitsversicherung – Verstoß gegen Behandlungsobliegenheiten durch Nichteinnahme von Medikamenten

ablehenenDas OLG Saarbrücken hatte in dem zugrunde liegenden Fall über Ansprüche einer Kosmetikerin und Fußpflegerin aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu befinden. Ferner war zu klären, ob ein Verstoß gegen Behandlungsobliegenheiten durch Nichteinnahme von Medikamenten vorlag.

Zum vollständigen Beitrag