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Berufsunfähigkeit nach Unfall?

Rechtsanwälte für Versicherungsrecht unterstützen Versicherte gegenüber Berufsunfähigkeitsversicherung

Ob eine Berufsunfähigkeit nach Unfall eintritt, hängt nicht nur von der Schwere des Unfalls ab. Neben gesundheitlichen Aspekten bemisst sich eine Berufsunfähigkeit nach Unfall auch stets nach der beruflichen Tätigkeit des Versicherten in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Durch einen Unfall kann es daher durchaus zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen kommen, jedoch führt ein Unfall aber nicht automatisch zu einer Berufsunfähigkeit.

Ein Unfall und seine versicherungsrechtlichen Folgen

Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Anders als beispielsweise in der Unfallversicherung (siehe hierzu Die Unfallversicherung) müssen aber die vorgenannten Voraussetzungen dieses Unfallbegriffes nicht zwingend erfüllt sein, um zu einer Leistung aus der Berufsunfähigkeitsversicherung zu gelangen. Anders als in der Unfallversicherung bedarf es in der Berufsunfähigkeitsversicherung auch keiner Invalidität durch das Unfallereignis. Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherungen definieren den Versicherungsfall jeweils unabhängig voneinander. Je nach abgeschlossener Versicherungsart sind daher auch die Leistungsvoraussetzungen gesondert zu prüfen.

Im Rahmen der Berufsunfähigkeitsversicherung sind vielmehr die Auswirkungen des Unfalls auf die berufliche Tätigkeit entscheidend. Versicherungsbedingungen der Berufsunfähigkeitsversicherung definieren den Eintritt der Berufsunfähigkeit oftmals wie folgt: “Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung, … 6 Monate ununterbrochen außerstande war oder voraussichtlich 6 Monate ununterbrochen außerstande ist, ihren zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, auszuüben.” Ob eine  Unfall zu einer Berufsunfähigkeit führt, bestimmt sich daher danach, welche Auswirkungen der Unfall auf die berufliche Tätigkeit des Versicherten hat (siehe hierzu auch Wann liegt eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit vor). Dabei stellt sich die Frage, ob der Versicherte nach dem Unfall bestimmte einzelne Teiltätigkeiten seines ausgeübten Berufes nicht mehr ausüben kann und welchen zeitlichen Anteil diese Tätigkeiten am gesamten Arbeitsalltag haben. Selbst wenn die nicht mehr ausübbaren Teiltätigkeiten zusammengenommen nicht den erforderlichen Grad der Berufsunfähigkeit ausmachen, so kann eine Berufsunfähigkeit nach Unfall gleichwohl vorliegen, wenn die nicht mehr ausübbaren Teiltätigkeiten für den ausgeübten Beruf prägend sind.

Berufsunfähigkeit nach Unfall beantragen?

Mit dem Leistungsantrag macht der Versicherungsnehmer meist erstmals die Berufsunfähigkeit nach Unfall geltend. Beim Ausfüllen des Leistungsantrages sollte der Versicherte gerade darauf achten, dass er insbesondere ausreichende Angaben zum Vorliegen der bedingungsgemäßen Berufsunfähigkeit macht und den bisherigen Beruf genau darstellt. Hierbei können bereits viele Fehler begangen werden, welche dann zur Leistungsablehnung des Versicherers führen können. Daher sollten Versicherte erwägen, sich bereits beim Ausfüllen des Leistungsantrages rechtlich begleiten zu lassen. Bereits hierbei unterstützen Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte (siehe dazu: Berufsunfähigkeit beantragen).

Ihre Versicherung zahlt nicht?

Rechtsanwalt für Versicherungsrecht

Bundesweite Unterstützung durch Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte

Die Hamburger Kanzlei Jöhnke & Reichow unterstützt Versicherte bundesweit bei der Geltendmachung von Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung. Unsere Rechtsanwälte unterstützen Sie dabei, zu Ihrem Recht zu kommen und stehen Ihnen zunächst gerne für einen kostenfreien Erstkontakt zur Verfügung.

Zur Kontaktaufnahme

Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht nach Unfall?

Aber auch wenn der Versicherer eine Berufsunfähigkeit nach Unfall abgelehnt hat und die Zahlung der versicherten Berufsunfähigkeitsrente verweigert, unterstützen Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte. Die Rechtsanwälte für Versicherungsrecht der Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte besprechen mit den Versicherten zunächst, in welcher Situation sich der Versicherte befindet. Hierzu ist es oftmals erforderlich die medizinischen Unterlagen des Versicherten und die Leistungsablehnung des Versicherers zu prüfen. Dies gilt auch nach einer Anfechtung (siehe Die Anfechtung des Versicherers) oder Rücktritts des Versicherers (siehe Der Rücktritt des Versicherers).

Erfolgsstorys von Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte

Die im Versicherungsrecht spezialisierte Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte haben bereits in einer Vielzahl von Verfahren eine Anerkennung der Berufsunfähigkeit nach Unfall oder eine erhebliche Vergleichszahlung des Versicherers erreicht. Dies gilt sowohl in Fällen, in denen der Versicherte die Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte mit der Begleitung des Leistungsantrages beauftragte, als auch in Fällen, in denen Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte außergerichtlich oder vor Gericht die Rechte des Versicherten erstreiten mussten. Im Folgenden finden Sie hierzu einige ausgewählte Verfahren unserer Kanzlei:

 

Unsere Experten im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung

 

Rechtsanwalt hilft bei Berufsunfähigkeit nach Unfall

Rechtsanwalt Björn Thorben M. Jöhnke

Rechtsanwalt Björn Thorben M. Jöhnke ist Partner der Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte und seit 2017 Fachanwalt für Versicherungsrecht. Während seiner Anwaltstätigkeit hat er bereits eine Vielzahl von gerichtlichen Verfahren im Versicherungsrecht geführt und erfolgreich für die Rechte von Versicherungsnehmern gestritten.

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Fachanwalt für Versicherungsrecht unterstützt bei Anerkennung der Berufsunfähigkeit nach Unfall

Rechtsanwalt Bernhard Gramlich

Rechtsanwalt Bernhard Gramlich ist seit 2019 angestellter Anwalt der Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte und seit 2020 Fachanwalt für Versicherungsrecht. Als Rechtsanwalt hat er bereits einer Vielzahl von Versicherungsnehmern bei der  Durchsetzung ihrer Rechte gegenüber Versicherern geholfen.

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