Soziale Medien und arbeitsrechtliche Konsequenzen

Viele Menschen sind in sozialen Netzwerken öffentlich aktiv, ohne sich dabei über etwaige Konsequenzen bewusst zu sein. Oftmals wird vergessen, dass die meisten „Posts“ nahezu für jedermann sichtbar sind. Da diese zudem schriftlich festgehalten sind, liegen die Beweise für ein bestimmtes Verhalten gleich vor – anders als bei einer persönlichen Unterhaltung.

Mittlerweile gelten die sozialen Medien auch im Arbeitsrecht als „Informationsquelle“. Gerade Arbeitgeber können über die sozialen Medien viel von ihren Mitarbeitern erfahren. Postet ein Mitarbeiter ein Foto von einem großen deutschen Volksfest, obwohl er wegen einer schweren Bronchitis krank geschrieben ist, so kann der Arbeitgeber unter Umständen hieraus Konsequenzen ziehen. Lassen sich mehrere Arbeitnehmer eines Unternehmens öffentlich in sozialen Medien über ihren Vorgesetzten aus, so kann auch dies teilweise enorme arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Dies wird oft nicht bedacht.

Aus diesem Grund hat sich unsere Hamburger Kanzlei mit den arbeitsrechtlichen Auswirkungen aufgrund der Nutzung sozialer Medien beschäftigt. Den Beitrag finden Sie hier.

Sollten auch Sie über soziale Medien Kenntnis von einem Verhalten eines Mitarbeiters erlangen, welches mit der Tätigkeit für Sie im Zusammenhang steht und Ihnen nicht gefällt, so stehen wir Ihnen gern beratend zur Seite.

Auch Sie als Arbeitnehmer beraten wir gern, sofern Ihr Arbeitgeber Ihnen in sozialen Netzwerken „nachspioniert“ und dies arbeitsrechtliche Konsequenzen wie beispielsweise eine Kündigung nach sich zieht.

Die Hamburger Kanzlei Jöhnke & Reichow steht Ihnen gern auch in schwierigen Angelegenheiten des Arbeitsrechts unterstützend zur Seite. Wir werden alsdann auch auf unserem Vermittler-Kongress am 22.02.2017 über das Thema Arbeitsrecht und soziale Medien berichten. Nähere Informationen zum Vermittler-Kongress erhalten Sie hier.

 

Rechtsanwältin Maike Ludewig

Ihre Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB