Kündigung von Verträgen durch Erbengemeinschaft

Eigentlich erfolgt eine Vertretung der Erbengemeinschaft gemeinschaftlich, d.h. alle Miterben müssen an der Abgabe einer Willenserklärung mitwirken. Dies kann dazu führen, dass wenn einer der Miterben eine Blockadehaltung einnimmt, die Verwaltung des Nachlasses sehr erschwert wird. Der Bundesgerichtshof hat daher nunmehr in einer jüngsten Entscheidung den Grundsatz der gemeinschaftlichen Vertretung durchbrochen. Rechtsanwalt Jens Reichow der Hamburger Kanzlei Jöhnke & Reichow stellt die wesentlichen Inhalte der BGH-Entscheidung in dem folgenden Artikel vor. Diesen finden Sie hier.