Formularklauseln von Banken über Abzugsbeträge bei Förderdarlehen (KfW-Darlehen) sind wirksam!

Der BGH bestätigt in vier jüngst ergangenen Entscheidungen Klauseln von Banken innerhalb von Darlehensverträgen, wonach diese berechtigt sind vom Darlehensbetrag ein Disagio in Höhe von 4% einzubehalten. Maßgeblich scheint jedoch nach Ansicht des BGH’s zu sein, wann diese Verträge geschlossen worden sind. Handelt es sich um Verbraucherdarlehensverträge, die nach dem 11.06.2010 geschlossen wurde, so könnten die entsprechenden Klauseln doch eine unangemessene Benachteiligung des Darlehensnehmers darstellen und daher unwirsam sein.

Der Hamburger Rechtsanwalt Jens Reichow der Kanzlei Jöhnke & Reichow beleuchtet die entsprechende Rechtssprechung daher in einem aktuellen Artikel für anwalt.de. Den Artikel finden Sie hier.

Der Autor ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Er steht gerne weiterführend für sämtliche Fragen zu den Themen Darlehensvertrag, Kreditrecht und allgemeinem Bankrecht zur Verfügung.