Der Tod des Versicherungsmaklers

Stirbt der Versicherungsmakler, so hat dies weitreichende Konsequenzen für das Maklerunternehmen.

Wird das Maklerunternehmen in der Rechtsform einer juristischen Person geführt, so bleibt sein rechtlicher Bestand vom Tod des Versicherungsmaklers erstmal unberührt. Anders ist es hingegen, wenn das Maklerunternehmen als Einzelfirma geführt wird. Dann können sich schwerwiegende Konsequenzen ergeben.

Hintergrund ist, dass dann hinsichtlich jedes einzelnen zum Maklerunternehmen gehörenden Rechts geprüft werden muss, ob dieses auf die Erben übergegangen ist oder nicht. Dies betrifft sowohl die Ansprüche aus der Courtagezusage (z.B. auf Bestandscourtagen) als auch aus dem Maklervertrag (z.B. Recht zur Kontaktaufnahme gegenüber dem Versicherungsnehmer). Stirbt der Versicherungsmakler plötzlich und ohne das er sein Maklerunternehmen auf seinen Tod vorbereiten und die Übergabe des Unternehmens vorbereiten konnte, so droht das Maklerunternehmen mit seinen Bestandsrechten durch den Tod des Maklers zu zerfallen. Dies sollte der Versicherungsmakler unbedingt durch frühzeitige rechtliche Gestaltungen verhindern.

Welche Folgen der Tod des Versicherungsmaklers für dessen Unternehmen hat und wie man bestehende rechtliche Probleme sinnvoll lösen kann, haben wir für das Magazin Finanzwelt in einem Artikel beleuchtet. Den Artikel finden Sie hier

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Rechtsanwalt Jens Reichow (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht)
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