Berufsunfähigkeitsversicherung: Unabdingbar? Beratungspflicht für Vermittler?

Die meisten Vermittler haben das Thema Absicherung der Arbeitskraft auf Sicht und in den Beratungsprozess mit aufgenommen. Doch besteht nicht vielleicht auch ein erhöhter Beratungsbedarf im Bereich der Absicherung biometrischer Risiken?

Stetig wachsende Anzahl von Leistungsfällen

Natürlich ist bekannt, dass darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten bestehen sich gegen biometrische Risiken abzusichern. Zu erwähnen ist dabei sind die Absicherung gegen schwere Krankheiten, Grundfähigkeitsversicherungen etc. Die Liste der Möglichkeiten der Absicherung der Arbeitskraft entwickelt sich stetig weiter. Dieses ist auch gut so und zweckmäßig, denn die Risiken verwirklichen sich immer häufiger. Zumindest zeigt dies die stetig wachsende Anzahl der zu bearbeitenden Leistungsfälle in der Kanzlei Jöhnke & Reichow.

Möglichkeiten der Absicherung immer wieder anberaten

Vor diesem Hintergrund ist unstreitig, dass auf jeden Fall ein Bedarf an der Absicherung der Arbeitskraft besteht. Vermittler sind dabei gut beraten, diese Themen im Rahmen eines Beratungsprozesses mit auf die Agenda zu nehmen. Die vorgenannten Themen und Möglichkeiten der Versicherung sollten zumindest angesprochen werden um Sensibilität bei den Kunden zu wecken. Entscheidungsprozesse dauern bekanntermaßen durchaus lange. Vor diesem Hintergrund sollten diese Themen zumindest im Jahresgespräch mit angesprochen und beraten werden.

Dokumentation der Entscheidung des Kunden

Sollte der Kunde sich gegen die Absicherung biometrischer Risiken entscheiden, so sollte die Empfehlung des Vermittlers und die Entscheidung des Kunden dokumentiert werden. Der Grund dafür ist simpel: Enthaftung des Vermittlers. Die Dokumentation ist indes gesetzlich vorgeschrieben. Vor diesem Hintergrund sollte in diese Dokumentation ebenfalls die Beratung über biometrische Risiken mit aufgenommen werden. Denn ansonsten droht im Haftungsfall eine Beweislastumkehr zu Lasten des Vermittlers.

Gerade vor dem Hintergrund der vielen Möglichkeiten zur Absicherung biometrischer Risiken, sollten dieses in keinem Beratungsgespräch fehlen. Dazu gehört ebenfalls die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Rechtschutzversicherungen sichern Kostenrisiken ab

Da – bekanntermaßen – Versicherungen intensiv prüfen ob eine Leistungsverpflichtung dem Grunde nach überhaupt vorliegt, sollte ebenfalls der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung anberaten werden. Sollte der Versicherer die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung ablehnen, so wird empfohlen diese juristisch überprüfen zu lassen. Die außergerichtlichen sowie gerichtlichen Verfahren gegen Berufsunfähigkeitsversicherungen sind jedoch relativ teuer, so dass eine sich eine Absicherung dieses Risikos ebenfalls anbietet.

Leistungsablehnungen juristisch überprüfen lassen

Aus vorgenannten Gründen sollte jede Leistungsablehnung des Versicherers – ob in Berufsunfähigkeitsangelegenheiten oder anderen Versicherungssparten – juristisch überprüft werden, damit nicht ungerechtfertigte Leistungsablehnung oder/und Leistungseinstellungen erfolgen und die richtigen Voraussetzungen für eine Leistungsfallprüfung zugrunde gelegt werden.

Die Kanzlei Jöhnke & Reichow hat zu diesem Thema Artikel veröffentlicht.

Den Artikel finden Sie hier.

Unterstützung durch Spezialisten ist ratsam

Sofern Versicherte oder Vermittler des Versicherten Unterstützung im Versicherungsrecht, dabei speziell im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherungen, benötigen, so steht Ihnen die im Versicherungsrecht spezialisierte Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte aus Hamburg gern zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema Berufsunfähigkeit finden Sie hier. Die Kanzlei Jöhnke & Reichow wird zu dem Bereich Berufsunfähigkeit auf dem Vermittlerkongress am 22.02.2017 in Hamburg informieren. Informationen zur Agenda finden Sie hier.

Rechtsanwalt Björn Thorben M. Jöhnke

Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB